Den Wandel der Gesellschaft verstehen – von innen!

Jahrbuch für psychohistorische Forschung

Band 18 (2017)

 

Der Umschlagtext im Wortlaut:

 

"Eine wesentliche Dimension in der Geschichte ist der Wandel der Art, wie die Menschen sich selbst und die Welt verstehen. Dies findet seinen Niederschlag in den gesellschaftlichen Strukturen und deren Wandlungen. Das ist das Thema der üblichen Geschichtsforschung. Doch es ist heute auf dem Hintergrund der psychohistorischen Forschungen von Lloyd deMause, Willy Obrist, Georg Oesterdiekhoff und anderen möglich, diesen Wandel des Selbst- und Welterlebens gewissermaßen auch von innen her zu beschreiben. Eine Linie der Veränderung ist der Wandel der Gefühlsregulation von einer Regulation in Bezug auf geistliche oder weltliche Autoritäten hin zu einer persönlicheren Verantwortung für die eigenen Gefühle. Auch in den Bereichen der Moral, des Denkens, der Gestaltung von Beziehungen u.a. steht heute die eigene Verantwortung im Gegensatz zu früher im Vordergrund. Diese Veränderungen gehen einher mit der Relativierung der über lange Zeit vorherrschenden patriarchalen Ordnungen und Orientierungen und einer Zunahme der Bedeutung von Werten aus dem weiblichen und mütterlichen Bereich."

 

2017, 330 S., kt., 24 €, ISBN 978-3-86809-126-7. Mattes Verlag, Steigerweg 69, 69115 Heidelberg

Tel. (06221) 459321, E-Mail bestellung@mattes.de

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